Lange hat es in diesem Jahr gedauert. Und dann war er plötzlich da. Der Frühling mit seiner Lebensenergie. Wachstum. Tief durchatmen. In die Sonne blinzeln ohne zu frieren. Und endlich kommt frisches Grün ins Skizzenbuch. Neben all der Gartenarbeit, die nun auch gemacht werden musste, blieb ein wenig Zeit zum Zeichnen. Manchmal darf man aber auch einfach alles sein lassen und sich durch die Landschaft treiben.

 

Ein schneller Mittagspausensketch. Das Häuschen wollte ich schon immer mal zeichnen und am 10.04.2018 sonnte es sich so schön im Frühlingswetter. Auch sprießen die ersten Blätter an den Bäumen und das musste einfach festgehalten werden.

Freitag der 13. Ein schöner Tag. Und endlich müssen auch die Reifen gewechselt werden. Zur Reifenwechselwartezeitüberbrückung habe ich den Frühling an der B169 gemalt. Die Reifen waren allerdings wesentlich schneller gewechselt, als ich malen konnte. Dafür ist die Luft nach dem Regen einfach wunderbar, wobei ich das Glück hatte, genau eine Regenpause erwischt zu haben.

<– Auf Instagram ist wieder Zeit für #artvsartist – hier stellen sich Künstler und ihre Kunst vor. Bei mir ist es eine Mischung aus Urbansketching mit etwas Lettering und vor allem Meer – was auch sonst?

Unterwegs im Frühling – Tagebau wird Naturlandschaft

Das schöne Wochenendwetter haben wir für eine kleine Rundreise genutzt. Wir waren unterwegs in der ehemaligen Tagebaulandschaft südlich von Luckau. Hier erwarb der Tierfilmer Heinz Sielmann mit seiner Stiftung eine große, ehemalige Tagebaufläche, um sie ganz Natur sein zu lassen. Heute ist Wanninchen das Zentrum eines neu entstehenden Paradieses und gleichzeitig der letzte Hof in einer abgebaggerten Landschaft.

 

Zwischenstopp in Fürstlich-Drehna mit einem Parkplatz direkt vor dem Schloss. Zeit für eine Mittagspause und eine Zeichnung. Im Hintergrund Motorgeräusche nebst Durchsagen von der gerade stattfindenden Motocrossveranstaltung.

Auf einen riesigen Findling gemütlich sitzend gezeichnet. Der Schlabendorfer See schlängelt sich wie eine Schlange durch die wieder erwachende Landschaft.

Blick über den Schlabendorfer See.

Und noch ein Stempel für’s Skizzenbuch nebst bewundernder Blicke beim Blättern durchs Skizzenbuch.

Zeichenpause: Sandalen und Socken können sooo bequem sein.

Und immer wieder Hinweise, das man sich am Rand eines Tagebaus befindet.

Auch hier in dem abgelegenen Winkel hat die Internationale Bauausstellung (IBA See) ihre Spuren hinterlassen.

Der Raps zeichnet blühend gelbe Flächen in die Landschaft.

Kleine Landstraßen, die man meist für sich alleine hat.

Nur die Überlandleitung zum einsamen Gehöft zeugt von ein wenig Urbanität.

Ein intensiver Sonntag mit viel Freiheit und ein paar Zeichnungen. Brandenburg hat so viele tolle Ecken, von denen noch unzählige entdeckt werden wollen. Unterwegs sein und genießen. Zeit, das Land zu entdecken und zeichnend die Freiheit genießen.

 

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