Nordwärts. Immer wieder zieht es mich nordwärts. So waren wir vor Ostern wieder an der Küste. Ein paar Tage das Meer genießen und der Ostsee lauschen. Dieses Mal zog es uns nach Kühlungsborn. Ein noch unbesuchtes Fleckchen. Dazu Ausflüge nach Rerik und Heiligendamm. Anschließend ging es noch für einen Tag nach Vorpommern an das Stettiner Haff vor Ueckermünde. Hach, herrlich, so die Batterien wieder aufzutanken und den Wellen am Ufer zuhören.

Als Besonderheit habe ich Euch heute alle Skizzen nebst Orginalschauplatzfoto bereit gestellt. Ein kleiner Einblick in meinen Blick und was daraus entstanden ist. Einfach beim jeweiligen Bild blättern.

Ein kleiner Ausflug mit dem Leihfahrrad (Danke ans Brüderchen für’s Reservieren im Laden). Immer wieder Ausschau haltend für eine kleine Rast. Das Meer hatte eine faszinierend türkisblaue Farbe. Dies ließ sich mit Skizzenbuch und Farben gleich noch viel intensiver genießen.

Mein letzter Besuch in Heiligendamm ist viele Jahre her. Damals lag es noch im Dornröschenschlaf. Heute kann man leider hauptsächlich nur auf der Promenade und der Seebrücke flanieren. Dank eines Tipps, werde sicher noch mal die Chance nutzen, mein Wunschmotiv Villa mit Meer anzugehen. Hier ist es nur ein »Zaunblick«.

Fischereihäfen ziehen mich magisch an. Schön, wenn diese Bereiche zugänglich ist und man so der Arbeit der Fischer nah kommen kann. Die Netzen, Reusen und Kramkisten lassen mich immer wieder in Details verlieren. Und so eine einfache Kiste hat es zeichnerisch ganz schön in sich 😉

Von Stein zu Stein. Von Schatz zu Schatz. Die Augen verlieren sich an der Meereskante. Immer auf der Suche. Um dann die Augen immer wieder vom Blick nach unten zu lösen und einfach über die Weite des Meeres schweifen zu lassen. Oder sich einfach mit Skizzenbuch ans Ufer setzen, den Moment genießen und ein Gefühl von Meer aufs Papier bannen.

Auch Pausen müssen sein. Gemütlich in der Sonne sitzend. Im Strandkorb auf der Hafenseite von Rerik. Das Fischbrötchen und die Rharbarberschorle auf dem Tisch. Eine schnelle Vorzeichnung bevor es an den Genuss geht. Und dann mit ganz viel Zeit und Muße Farbe aufs Blatt bringen. Eine intensive Pause, wo die Zeichnung den kulinarischen Genuss verlängert.

Mehr als eine Runde durch den kleinen Hafen Neuendorf bei Ueckermünde gedreht. Den ganzen Vormittag kamen immer wieder Fischer mit ihrem Fang herein. Der Duft von frischem Fisch lag in der Luft. Das leise Plätschern der Boote im Wasser. Die Unterhaltungen der Fischer. Die Wärme der Sonnenstrahlen. Still beobachtend von der anderen Hafenseite.

Viele, viele Details gibt es in Fischereihäfen zu entdecken. Reusen und Fähnchen ziehen mich immer wieder magisch an. Tüdelkram auf seine charmanteste Art. Ein Motiv was unbedingt mit ins Skizzenbuch musste, waren die vielen verschiedenen Schwimmkörper der Reusenstangen.

Ein Leuchtturm, welcher an einer Küste steht, die in Sichtweite zur Insel Usedom liegt. Die Hafeneinfahrt nach Ueckermünde am Stettiner Haff.

Ein paar schöne Tage mit ganz viel Meer. Es braucht immer etwas Zeit herunterzukommen. Ein paar Gänge zurückzuschalten. Sich einlassen auf den Genuss mit allen Sinnen. Und doch ist es auch immer wieder schön, einfach mal alleine loszuziehen. Seinem eigenen Rhythmus nachgehen. Stehenzubleiben wenn einem der Sinn danach steht. Sich gedankenlos im Sein verlieren. Details entdecken. Genießen. Seelenzeit. Ichzeit.

 

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