Auch in einer kleinen Auszeit kann man sich schöne Dinge vornehmen. Jeden Tag draußen ein kleines Bild malen war mein Vorsatz für den Urlaub auf der Nordseeinsel Wangerooge. Und so zog ich jeden Tag mit Papier, Farben und Stiften los. Mal in einer Straße stehend, mal an einer Düne sitzend oder ganz gemütlich in einem kleinen Café. An vielen Orten sind kleine Malereien entstanden. Zwischen 30 Minuten und einer Stunde habe ich für die kleinen Werke benötigt. Ich liebe diese Art, Erinnerungen festzuhalten.

Kommt mit auf eine kleine Malreise. Wer gerne mehr Details sehen möchte, kann die Bilder einfach zum Vergrößern anklicken. Neben jeden Bild ist auch eine fotografische Sicht auf die Szene festgehalten.

In einer Seitenstraße von Wangerooge findet sich dieses kleine, alte Inselhaus. Es ist eines der ältesten Häuser hier auf der Insel. Erbaut 1876 und die Linde wurde 1889 gepflanzt. Mit Fineliner und Aquarell ist es entstanden und auch ein, zwei Regentropfen haben mich nicht vom Malen abgehalten.

Gemütlich in einem kleinen Imbiss sitzend, mit Blick von der Strandpromenade auf’s Meer ist diese kleine Wolkenstudie entstanden. Das Aprilwetter machte seinem Namen alle Ehre. Aber trotz der immer mal wieder aufziehenden Wolken hat sich das Wetter beim Malen gehalten.

Gemütlich in eine Decke gewickelt habe ich diese kleine Strandkorbszene gezeichnet. Oft lege ich das Motiv grob an, bevor es an die Feinarbeit mit dem Fineliner geht. Anschließend haucht ein wenig Aquarellfarbe der Szene Leben ein. Ein warmer Tee wärmt bei knapp zehn Grad.

Eine Einkehr in das kleine, feine Café Famoos in der Robbenstraße ist ein Muss. Bei einem leckeren Kännchen Ostfriesentee malt es sich entspannt im Garten. Nebenbei durfte ich noch ein Foto für ein Touristenpärchen machen. Nach der Vorzeichnung mit Fineliner habe ich auch dieses Bild mit Aquarellfarben coloriert. Es ist natürlich auch erlaubt, Dinge wegzulassen, um den Blick auf das Wesentliche zu lenken.

Auf einem Sandhügel im Schutz der Düne sitzend ist dieses Motiv entstanden. Auf Wangerooge wird jedes Jahr der von den Wintersturmfluten abgetragene Sand LKW-Ladung für LKW-Ladung wieder angefahren. Die Hügel sind dann beliebte Aussichtspunkte und Kinderspielplätze, bevor alles eingeebnet wird.

Mitten in einer Siedlung, etwas abseits des Inselgeschehens, habe ich diesen feinen Blick gefunden. Im Gras sitzend habe ich gemütlich die Szene auf Papier gebannt. Dieses Mal mit einer colorierten Bleistiftzeichnung.

Auf der Aussichtsdüne, dem höchsten Punkt auf der Insel ist dieses Motiv entstanden. Kurz vor Ende des Aufstieges habe ich ein windgeschütztes Plätzchen gefunden. Die Pfosten sind zwar nicht sonderlich bequem, aber für ein Malstündchen allemal ausreichend.

Diesen Blick habe ich mir für den Abschluss vorbehalten. Das Wetter war etwas unbeständig und sehr windig. Die Terrasse der schwesterlichen Wohnung war da eine gute Möglichkeit, etwas geschützt zu malen. Vorher wurde der alte Leuchtturm natürlich auch bestiegen und ein weiter Rundumblick genossen.

Gemalt sind alle Bilder in einem Aquarellringbuch von Hahnemühle. Das Papier Carnet Aquarelle ist 19x20 cm groß und hat 15 Blätter. Ein gutes Format für den Rucksack. Ein kleiner Aquarellkasten, eine kleine Plastik-Flasche mit Wasser und eine kleine Box mit ein paar Stiften rundeten meine Ausrüstung ab. Eine kleine Decke hilft, warm zu bleiben.

Ich liebe diese kleine Bilderserie und freue mich schon, die restlichen Seiten mit Motiven zu füllen. Wart Ihr auch schon draußen mit Stift und Pinsel unterwegs, um ein paar schöne Motive festzuhalten?

Hier noch alle Materialien im Überblick

  • Papier: Hahnemühle Carnet Aquarelle 19x20 cm
  • Aquarellfarben: Schmincke und Jaxon
  • Pinsel: Brunnen Synthetics Größe 12 und da Vinci Junior Synthetics, Größe 2
  • Stifte: Sakura Pigma Micron, Größe 01/0,25mm oder Bleistift