Einfach mal weg sein. Mein Urlaub auf Hiddensee stand schon länger fest. Die Unterkunft war gebucht und die Vorfreude groß. Im Leben gab es viel zu tun. Aufgaben im Job, Challenges auf Instagram und dazwischen das »normale« Leben. Zeit für eine Auszeit. Zeit für Seelenzeit. Nur tun, worauf ich Lust habe. Ohne Druck. Ohne Müssen. Einfach nur sein. Kurz vor Abreise habe ich beschlossen, dass ich die Zeit offline verbringen werde. Kein Fernsehen, kein Radio, keine sozialen Netzwerke. Also habe ich mich am Abreisetag bei meinen Fans abgemeldet. An dieser Stelle meinen ganz lieben Dank für Eure Kommentare, Wünsche und »Vermisstenmeldungen«. Die Offlinezeit dauerte dann noch länger als mein Urlaub. Zeit, Ideen reifen zu lassen. Aber erst einmal nehme ich Euch mit nach Hiddensee. Und damit die Bilderflut nicht den Rahmen sprengt, gibt es heute Teil 1 von 5.

10.09.2017 – Ankunft auf Hiddensee

Nach nur fünf Stunden Fahrtzeit kamen Labrador-Retriever-Hündin Elli und ich in Schaprode auf Rügen an. Wir hatten Parkplatzglück. Mein Auto konnte während meiner Auszeit in erster Reihe mit Blick über den Bodden nach Hiddensee parken. Es blieb noch Zeit, bis die Fähre kam und so gab es leckeres Eis für uns zwei. Auf der Insel angekommen wurde wir zum Quartier in Vitte begleitet. Erst mal Gepäck abstellen und dann nix wie an den Strand und ein wenig runterkommen.

Rettungsring auf der Fähre & kleine Blumen am Strand von Vitte

11.09.2017 – Schlendern durch Vitte

Diesen Tag nutzen wird, um uns erst einmal zurechtzufinden. Groß ist die Insel nicht und Vitte mit den zwei Hauptstraßen übersichtlich. Wir wohnten in bester Nachbarschaft am Süderende. Der Illustrator Werner Klemke und der DDR-Kinderbuchautor Benno Pludra wohnten vor Zeiten gleich um die Ecke. Sowieso ist die Insel seit über 100 Jahren Zufluchtsort vieler Künstlerinnen und Künstler. Die Zeit habe ich auch genutzt, einfach nur am Meer zu sitzen. Ein erstes Aquarellbild auf dem Deichweg am Strand von Vitte ist dabei entstanden.

Das Sommerhaus von Werner Klemke & Blick über die Dünen auf den Strand

Der Weg über den Deich am Weststrand von Vitte & Fotomotiv (bitte blättern)

12.09.2017 – Auf nach Kloster

Irgendwo ist auf dieser Insel immer etwas los. Generell interessiere ich mich für die Orte an denen ich bin und tauche auch gerne in deren Vergangenheit ein. Ein tolles Skizzenbuch mit handgeprägten Ledereinband (darauf die Windflüchterkiefern am Dornbusch) wollte nicht von meinen Fingern weichen, stahl sich in meine Seele und wurde nach dem Kauf mein Inselbegleiter. Die Führung »Unterwegs mit den Malweibern« ist da ein guter Einstieg in das Künstlerleben auf der Insel. Und Inspiration pur. Aquarellpapier, Pinsel und Stifte immer im Rucksack sind an diesem Tag zwei Aquarellbilder vor Ort entstanden.

Sandalen, mein Lieblingsschuhwerk bei fast jedem Wetter und meine Begleiterin Elli & Regen über dem Meer.

Mein Skizzenbuch, ein kleines Minen-Set und Stifte.

Skizzenbuchtitel und die ersten Gedankensteine. Die Steine sind immer am jeweiligen Tag gesammelt und mit Gedanken zum Tag beschriftet.

Wartezeit überbrücken: Kleines Haus in Kloster gezeichnet

Gedanken zum Tag und Skizze eines Hühnergottes

Aquarell vom kleinen Haus in Kloster und Foto (bitte blättern)

Aquarellierter Blick auf Kloster & Foto (bitte blättern)

Das waren meine ersten drei Tage auf Hiddensee. Freut Euch schon auf Teil 2 bis 5.

 

 

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