Das Sich-Treiben-Lassen spielt sich langsam ein. Hiddensee macht es einem dabei aber auch leicht. Schnell ist man an Ecken, in den man alleine sein kann. Oder man beobachtet von Abseits den Trubel.

13.09.2017 – barfuß am Strand

Vitte grenzt Richtung Süden gleich an die Heide. Ein erstes Stück haben wir an diesem Tag erkundet. Doch zuerst ging es am Bodden entlang. Laut Karten gab es einen Weg. Irgendwann war es ein Pfad. Und dann war neben der Kuhweide nur noch Schilf. Wege, die keine sind. Die Socken nass. Angekommen. Weiter ging es quer durch die Heide in Richtung Strand. Hier und da und dort stehen verstreut Häuser. Ohne Straßen, nur mit sandigen Wegen. Eingebettet in die leicht hügelige Landschaft. Nach einer Pause am Strand ging es langsam zurück. Barfuß. Füße voller sandigem Glück. Den Tag genossen und rechtzeitig vor dem aufziehenden Sturm wieder zurück.

Mit Hündin Elli am Strand & Haus in der Heide.

Skizzenbuch mit kurzen Taggedanken.

Skizzenbuch: Sturm zieht auf am Strand von Vitte.

Skizzenbuch: Hagebutten der Kartoffelrose.

14.09.2017 – Heideweiten und Hafenstopp

Durch die Heide führen viele Wege. Kreuz und Quer. Von Nord nach Süd oder Ost nach West. Immer wieder gibt es etwas zu entdecken. Schien am Vormittag noch die Sonne, zog sich der Nachmittag zu. Da half dann nur noch die Flucht in den trockenen Strandkorb am Hafen mit Kaffee und süßem Crêpe.

Blick aus dem Strandkorb am Hafen & Baum in der Heide.

Skizzenbuch: Haus in der Heide.

Skizzenbuch: Hühnergötter und Strandkorbpause.

Skizzenbuch: Fischerboot »Heimat« im Hafen von Vitte.

15.09.2017 – Grieben und hügeliges Land

Das Wetter wieder schön, zog es uns nach Norden. Über Kloster ging es abseits nach Grieben. Den Blick über das weite Hügelland zum Dornbusch. Am Bodden zog und ein kleines Häuschen magisch an. Hier werden auf einer Freibewitterungsstation Farben und Lacke getestet. Ein Meer aus Farbtafeln. Über kleine Pfade sind wir irgendwann auf dem Dornbuch gelandet. Auf dem Rückweg haben wir noch den großen Inselblick genossen. Schön von Nord nach Süd über die gesamte Insel zu blicken. Gemütlich auf einem riesigen Holzbett. Entspannt mit der Sonne im Gesicht. Auf dem Rückweg haben wir am Strand zwischen Kloster und Vitte noch den Bernsteinfischern zugeschaut. Unermüdlich haben sie zwischen Seetang und Miesmuscheln nach dem Gold der Ostsee gesucht.

Leuchtturm Dornbuch & Freibewitterungsstation

Skizzenbuch: Pause in der Sonne.

Skizzenbuch: Der Leuchtturm Dornbusch.

Skizzenbuch: Bernsteinfischer am Abend.

Teil 1 der Reise könnt Ihr hier nachlesen.

 

 

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