Weit gelaufen, gebadet und sonnige Momente genossen. In diesen drei Tagen habe ich viele Kilometer zurückgelegt. Habe Aussichten genossen und tolle Lichtmomente erlebt. War im Norden und im Süden. Vor allem aber haben viele, viele Zeichnungen in meinen Skizzenbuch einen Platz gefunden. Mal ergaben sich die Motive, mal habe ich sie ganz bewusst aufgesucht. Hiddensee ist eine Insel zum Verlieben.

16.09.2017 – Spaziergang nach Neuendorf

Die längste Wanderung, die wir an einem Tag unternahmen, führte uns von Vitte durch die Dünenheide nach Neuendorf und am Strand zurük. Die Zeitangaben für die Wegstrecke haben wir ohne Anstrengung verdoppelt. Schließlich lagen ja genügend Motive am Wegesrand. Und Schnelligkeit ist einer Seelenzeit auch nicht zuträglich. In der Dünenheide sind wir auch am Schäfer mit seiner Herde vorbeigekommen. Idylle pur. In Neuendorf angekommen war ich gleich verliebt: Flache Landschaft, auf Wiesen verstreute Häuser (in Wirklichkeit sind sie sehr genau ausgerichtet) und überall Wäsche im Wind. Herrlich. Auf dem Rückweg lag die Ostsee so ruhig da, das auch die aufziehenden Regenwolken uns nicht vom Baden abhalten konnten. Bei 16 Grad Wassertemperatur wunderbar erfrischend. Sich dann an der Luft trocknen zu lassen und eine Skizze zu zeichnen. Unbeschreiblich.

Pause mit Sanddorntorte, Latte Macchiato und Skizzenbuch in der Groot Partie & Regenwolken über dem Strand.

Blaue Häuser in der Dünenheide.

Mittagspause in Neuendorf mit Blick über den Boddendeich.

Aquarell »Neuendorf am Bodden« (für das Foto bitte blättern)

Dieses Motiv musste sein: Wäsche im Wind in Neuendorf

Skizze während der Kaffeepause.

Diese Skizze ist nach dem Bad in der Ostsee entstanden.

Am Abend noch beim Dunkelwerden den Sonnenuntergang am Weststrand von Vitte gemalt.

17.09.2017 – Hucke und Tietenufer auf Hiddensee

Vom schönen Wetter gelockt, ging es nach einem ruhigen Vormittag noch einmal in Richtung Norden. Es lockte uns an die Küste um Kloster. Ist man mit einem Hund unterwegs sollten die Wege mit Bedacht gewählt werden, denn Treppen hinauf- ist immer besser als sie hinabzusteigen. So ging es am Biologenweg in Kloster die Treppe an den Strand. Nach einem nicht enden wollenden Steinwall an der Hucke kamen wir ans Tietenufer. Hier an der Steilküster schlägt das Herz jedes Steinesammlers höher. Nach einer Pause ging es die ewig lange Treppe in der Swantewitschlucht wieder hinauf. Oben angekommen haben wir uns eine Pause im Klausner gegönnt und ein paar Skultpuren bewundert. Wieder auf dem Weg folgte schnell der nächste Stopp. Der große Inselblick lädt zum Verweilen, Malen und Zeichnen ein.

Das Hexenhaus in Vitte in der Morgensonne & Strandstück am Tietenufer.

Am Morgen in Vitte im Hafen: Fischerboote warten auf die nächste Fangfahrt.

Bernsteinfinder am Strand zwischen Vitte und Kloster.

Kleine Pause am Strand auf einem alten Baumstamm.

»Das« Motiv von Hiddensee: Der große Inselblick musste natürlich auch in Aquarell verewigt werden. Die Kombination mit dem Bleistift gefällt mir dabei besonders gut (für das Foto bitte blättern).

Noch schnell eine Skizze mit dem Blick auf die Bessine.

18.09.2017 – Pausen am Strand, im Hafen und in der Heide

Hin und wieder darf es auch mal ruhiger sein. Und so haben wir den Tag mit einem kleinen Spaziergang in die Heide und ganz vielen Pausen verbracht.

Fischerboot am Morgen im Vitter Hafen & Strandpause

Leckere Birnen aus dem Korb am Wegesrand.

Dünenübergang am Rand der Heide.

Aquarell »Haus in der Heide« (für das Foto bitte blättern).

Das schöne beim Malen und Zeichnen: man kann Störendes und Unwichtiges weglassen. Und so dümpeln die Boote ganz idyllisch im Schilf und der Fähranleger ist aus der Sicht verschwunden (für das Foto bitte blättern).

Strandpause am Hundestrand zwischen Vitte und Kloster.

Abendspaziergang: Fischerboot im Hafen von Vitte.

Zum Nachlesen: Teil 1 und Teil 2 meiner Reise.

 

 

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